Die Martinschule kann auf 130 Jahre ihrer Geschichte zurückblicken, da
ein relaltiv umfangreiches Archiv erhalten geblieben ist. Aus den
Festschriften zum 120jährigen und 125jährigen Bestehen stammt diese
Chronik.
Die Festschrift zum 120jährigen Jubiläum
ist als PDF (5,5 MB) verfügbar.
| 1872 | Schule in Planung Nach den Aufzeichnungen des damaligen Lehrers, Albert Schmitz, wurde im Frühjahr 1872 ein Grundstück – 1 Morgen groß – zum Bau einer neuen Schule nebst Lehrerwohnung angekauft. Der Bauauftrag soll den stattlichen Betrag von 5.000 Talern erreicht haben. |
| 1874 | Schuleinweihung Am 4.5.1874 versammelten sich die Kinder noch einmal an der alten Schule. Nach einem Abschiedslied zogen sie dann gemeinsam “nach dem neuen Lokale”. Mit Gebet und Gesang wurde die Schule eingeweiht.Sedanstag Mit dem geistlichen Lied “Lobt froh den Herrn” begann am 2.9.1874 die Gedenkfeier zum Sedanstag. Anschließend wies der Lehrer die Kinder noch einmal auf die Hauptbegebenheiten des deutsch-französichen Krieges hin. Die Kinder trugen dem Anlaß entsprechend Gedichte vor, wie “Dem König sei mein erstes Lied”. Am Nachmittag wurden die Schüler mit Weißbier und “vierfachen Brötchen mit Butter und Käse” bewirtet. Aus den Spenden der Eltern und Mitteln der Gemeindevertretung standen hierfür 11 Taler und12 1/2 Groschen zur Verfügung. |
| 1877 | Der Kaiser kommt Am 8.9. wurde den größeren Kindern der Schule die Ehre zuteil, Kaiser Wilhelm I., die Kaiserin und den Kronprinzen zu sehen. Am Bergisch-Märkischen Bahnhof bildeten sie Spalier: Die Knaben mit Schärpen und Fähnchen, die Mädchen in weißen Kleidern mit Blumensträußen in den Händen |
| 1883 | Dicke Backen und Hälse Im Frühjahr fehlte der größte Teil der Schüler wegen “Ziegenpeter” und “heftigem Husten”. |
| 1900 | Erster Pensionär Lehrer Albert Schmitz, der erste Lehrer der neuen Schule, trat am 1.6.1900 in den Ruhestand. In einer Feierstunde wurde er verabschiedet un der Nachfolger, Lehrer Patten, in sein Amt eingeführt. |
| 1903 | Erster Anbau Mit Beginn des neuen Schuljahres besuchten 111 Kinder die Schule. Der Anbau von 2 Klassenzimmern wurde daher erforderlich. Die neuen Räume standen ab Ostern 1904 zur Verfügung. |
| 1906 | Neue Klassen Auf Anordnung vom 14.5.1906 wurde das Dreiklassensystem mit 2 Lehrern eingerichtet. |
| 1913 | Schülerzahl steigt Gegen Ende des Schuljahres betrug die Schülerzahl beider Konfessionen insgesamt 237. |
| 1917 | Kriegsnot Mehrere von den Schülern durchgeführte Sammlungen sollten dazu beitragen, die sich infolge des Krieges verschärfende Mangellage zu lindern. Gesammelt wurden 62 kg Papierabfälle, 17 kg Obstkerne, 13 kg Brennessel. |
| 1919 | Nachkriegs-Martinszug Im November fand erstmals nach dem Kriege wieder ein Martinszug statt. Eine Sammlung hatte 1.200 Mark ergeben. Jedes Kind konnte daher einen Weckmann sowie eine Tüte mit Äpfeln und Zucker in Empfang nehmen. |
| 1920 | Eltern reden mit Am 7.3.1920 wurde der erste Elternrat gewählt. |
| 1924 | Kirchweih Am Samstag, dem 25.5.1924 weihte Kardinal Erzbischof Schulte die katholische Kirche Regina Pacis ein. |
|
Sie Schulchronik bricht hier ab. Über die Zeit von 1925 bis 1945 liegen leider keine Aufzeichnungen mehr vor. Vermutlich sind Teile der Schulchronik in den Wirren jener Zeit verlorengegangen. Mitschüler erinnerten sich aber an unrühmliche Gesinnungsbekenntnisse. |
|
| 1945 – 1946 | Neubeginn Das Schulgebäude hatte den 2. Weltkrieg fast unbeschädigt überdauert. Das Inventar war jedoch infolge von Einquartierungen im Kriege lädiert, wertvolles Lehr und Anschauungsmaterial durch die Plünderung verlorengegangen. Nach umfangreichen Aufräumungsarbeiten, an denen sich Lehrer und Schüler beteiligten, konnte der Schulbetrieb am 10.8.1945 notdürftig wieder aufgenommen werden. Besonders hart war die Situation während der ersten Nachkriegswinter. Durch die meist unverglasten, nur notdürftig abgedichteten Fenster drang die Kälte. Es gab kein Heizzmaterial. Das Thermometer sank in den Klassenräumen bis auf +1 Grad Celsius; nur selten stieg es bis über 10 Grad Celsius an. Frierend und ohne ausreichende Kleidung saßen die Kinder auf ihren Plätzen. Mehrere Male mußte der Schulbetrieb vorübergehend eingestellt werden. Mit einem halben Liter Suppe an Schulspeisung pro Tag ließen sich auch die knurrenden Kindermägen kaum besänftigen. |
| 1947 – 1949 | Normalisierung Endlich konnten – wenn auch in längeren Zeitabständen – dringend notwendige Ausbesserungsarbeiten am Schulgebäude und in den Klassenzimmern durchgeführt sowie ein Teil des Mobiliars ersetzt werden.Reichsmark gegen D-Mark Während der Währungsreform 1948 erhielt jeder Tiefenbroicher im Juni erstmals 40 RM und im August weitere 20 RM in einem Klassenraum der Schule in den gleichen DM-Betrag umgetauscht. |
| 1952 | 40 Jahre Lehrerin Am 30.3.1952 konnte die bei den Tiefenbroichern hoch geschätzte Lehrerin und ständige Vertreterin des Schulleiters, Frau Anna Marker, auf ihre 40jährige Tätigkeit an der Tiefenbroicher Volksschule zurückblicken. Als Gratulanten zu Ehren der Jubiliarin waren zahlreiche Vertreter des öffentlichen und geistlichen Lebens erschienen. |
| 1953 | Emanzipation? Ab sofort erhielten Lehrerinnen grundsätzlich das gleiche Gehalt wie die männlichen Kollegen.Erweiterungsbau Am 30.5.1953 wurde nach etwa vierzehnmonatiger Bauzeit der Erweiterungsbau der Schule mit einem Bogengang zwischen dem alten und neuen Gebäude eingeweiht. Jede Klasse erhielt nun endlich einen eigenen Klassenraum. Die Zeit des Schichtunterrichts hatte damit ihr Ende gefunden.Schulpflegschaft Vor Jahresschluß wurden die ersten Elternvertretungen in Form der Klassenpflegschaften und der Schulpflegschaft gewählt. |
| 1954 | Gemeinschaftsschule wird “Katholische Volksschule” Dem Wunsch der Elternschaft entsprechend, wurde durch Erlaß des Kultusministers des Landes Nordrhein-Westfalen vom 16.7.1954 die Volksschule Tiefenbroich in eine “Katholische Volksschule” umgewandelt. Nach dem 2. Weltkrieg hatte sie vorerst als “Gemeinschaftsschule” den Betrieb wieder aufgenommen. In der jetzt 5 klassigen Schule unterrichteten 5 Lehrpersonen 233 Schüler.Volksschule für die evangelische Minderheit Die evangelische Volksschule (später in Gerhard-Tersteegen-Schule umbenannt) wurde gegründet. Allerdings waren mangels anderer Räume die drei Klassen zunächst in der Martinschule an der Sohlstättenstraße untergebracht,Hauptlehrer Offer Hauptlehrer war Herr Offer. Am 30.7.1954 konnte der Schulleiter, Josef Offer, sein 25 jähriges Dienst- und Ortsjubiläum begegen. |
| 1957 – 1959 | Raumnot Mit der Zahl der Tiefenbroicher stieg auch die Schülerzahl von Jahr zu Jahr stark an. Um zu vermeiden, daß erneut verschiedene Jahrgänge in einem Klassenraum unterrichtet werden mußten, stellte Herr Pfarrer Möllerfrerich den kleinen Pfarrsaal sowie Räume im Pfarrjugendheim und im katholischen Kindergarten für den Unterricht zur Verfügung. Schließlich wurde der Kellerraum des Schulanbaues zum Klassenzimmer umgestaltet.Eine eigene Turnhalle Am 7.11.1959 ging mit der Einweihung der neuen Turnhalle ein langersehnter Wunsch in Erfüllung. Mit Volkstänzen, Liedern und Flötenspiel gaben die Schüler der Feierstunde, zu der viel Prominenz erschienen war, einen festlichen Rahmen. |
| 1960 | Rektor Offer Mit Wirkung vom 1.6.1960 wurde Hauptlehrer Offer zum Rektor und mit Wirkung vom 1.5.1960 Fräulein Sanders zur Konrektorin der Schule ernannt. Grund für diese Ernennungen war das Anwachsen der Schülerzahl zu einer Gesamtstärke, die ein achtklassiges Schulsystem rechtfertigte. |
| 1962 | Sportliche Ehren Beim diesjährigen Sportfest der Ratinger Schulen am 19.9.1962 errang die Katholische Schule Tiefenbroich für ihre besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Leichtathletik den vonder “Vale School” aus Aylesbury in England gestifteten Wanderpokal. Dieser Erfolg bedeutete zugleich die Stadtmeisterschaft. |
| 1964 | Martinschule Diesen Namen gab die Stadt Ratingen der Schule im Februar und folgte damit einem Vorschlag der Eltern zur Namensgebung.Auszug der Gerhard-Tersteegen-Schule Die Gerhard-Tersteegen-Schule, die bisher mit in der Martinschule untergebracht war, bezieht eigene Räume in einem Neubau. |
| 1965 | Schülerrekord Zu Beginn des Schuljahres 1965/1966 erreichte die Schule die höchste Schülerzahl seit ihrem Bestehen. 463 Jungen und Mädchen wurden in 13 Klassen von 15 Lehrern unterrichtet. Die Raumprobleme konnten nur dadurch gelöst werden, daß die inzwischen neuerbaute Gerhard-Tersteegen-Schule mehrere Klassenräume zur Benutzung durch die Martinschule zur Verfügung stellte.Hallenhandballmeister Beim diesjährigen Sportfest wurde die Martinschule zum zweiten Male Stadtmeister im Hallenhandball. |
| 1967 | Start im Herbst Das Schuljahr 1967/1968 war nach zwei Kurzschuljahren das erste, das im Herbst begann. Die Umstellung des Schuljahresbeginns von Ostern auf Herbst war nun einheitlich für das gesamte Bundesgebiet vollzogen.(Un-)Ruhestand Frau Konrektorin Sanders war nach Beendigung des 2. Kurzschuljahres im Sommer 1967 in den Ruhestand getreten. Ihr Nachfolger wurde Herr Juchem. Frau Sanders gab aber noch weiterhin einige Unterrichtsstunden in den Oberklassen. |
| 1968 | Grundschule – Nur noch 4 Jahrgänge Am 29.2.1968 verabschiedete der Nordrhein-Westfälische Landtag ein Gesetz, wonach die Unterrichtsstufe der Volksschule (1. bis 4. Schuljahr) von der Oberstufe (5. bis 9. Schuljahr) getrennt wurde. Die Martinschule wurde somit ab dem Herbst 1968 “Städtische Katholische Grundschule” für das 1. bis 4. Schuljahr. Die Schule hatte nunmehr 245 Jungen und Mädchen, die in 7 Klassen zusammengefasst wurden.Verdienter Ruhestand Am 27.6.1968 trat Rektor Josef Offer in den Ruhestand. Schüler und Lehrer verabschiedeten sich von ihrem Rektor. Anschließend würdigten Vertreter der Stadt und der Lehrerschaft die Verdienste des gebürtigen Ratingers als Lehrer und als Förderer des Jugendsports seiner Heimatstadt. An der Martinschule hatte er 17 Jahre gewirkt. Nach seine Pensionierung unterrichtete Herr Offer jedoch an der Schule noch mehrere Jahre. |
| 1969 | Neuer Rektor Zu Beginn des Schuljahres 1969/1970 überhahm Herr Juchem als Rektor die Schulleitung.Weihnachtsbasar Ein von der Martinschule zum Weihnachtsfest 1970 veranstalteter Weihnachtsbasar mit von den Schülern selbst gebastelten Arbeiten erbrachte einen Reinerlös von 377,70 DM. Der Betrag wurde dem Weltkinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) überwiesen. |
| 1971 | Martinszug interkonfessionell Nachdem die Vereinigung der Martinsfreunde die Ausrichtung des traditionellen Martinszuges nach zwanzigjährigem Wirken eingestellt hatte, wurde der Umzug der Schule nunmehr in gemeinsamer Verantwortung der beiden tiefenbroicher Grundschulen durchgeführt. Mit der gewohnten Hingabe zogen die Kinder mit ihren selbst gebastelten Fackeln (Laternen) hinter ihrem berittenen Freund in feierlichem Zuge durch die Straßen. Vorher wurden die Fackeln der Martinschüler von den Eltern prämiert. |
| 1972 | Kommissarische Leitung Zu Beginn des Schuljahres 1972/1973 wurde Rektor Juchem mit der Leitung der Karl-Arnold-Schule in Ratingen-Eckamp betraut. Die kommissarische Leitung der Martinschule übernahm Frau Monika Haas, nachdem sie bereits im Mai 1970 zur Konrektorin ernannt worden war.Aktion Sorgenkind Am 23.9.1972 lud die Martinschule die Bürger Tiefenbroichs bei strahlendem Wetter zum großen Schulfest ein. Vielerlei Attraktionen, wie Los- und Spielbuden, Filmvorführungen, Flohmarkt und Ponyreiten auf dem Schulhof warteten auf ihre Besucher. Aber auch, wer beim Festtrubel Hunger oder Durst verspürte, konnte sich erlaben: U.a. fanden 800 Grillwürstchen, 40 Kuchen und 170 l Bier vom Faß reißenden Absatz. Von den Einnahmen des Festes in Höhe von fast 5.000 DM konnten 3.500, — DM der Aktion Sorgenkind überwiesen werden. |
| 1973 | Ermuntert durch den Erfolg des Vorjahres wurde – wiederum unter dem Großeinsatz vieler Eltern – am 26.5. erneut ein Schulfest gestartet. Noch zahlreicher waren die Attraktionen, noch stärker der Appetit, noch größer der Durst. Auch das Fernsehen (ZDF) war erschienen. Der Aktion Sorgenkind konnten wiederum 3.500,– DM überwiesen werden. |
| 1974 | 100 Jahre Martinschule Im Mai feierte die Martinschule ihr 100 jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste, Lehrer und ehemalige Schüler feierten mit. Gerade rechtzeitig zum Schuljubiläum erhielt Frau Haas, die die Schule zwei Jahre kommissarisch geleitet hatte, ihre Ernennung zur Rektorin. |
| 1975 | Umweltaktion Alle Schüler und Lehrer zogen in den Hinkesforst, im ihn vom Müll zu befreien. Die Schüler staunten nicht schlecht, was sie im Wald alles fanden. Zur Belohnung gab es Erbsensuppe und Limo auf dem Schulhof für alle Helfer. |
| 1978 | Oktoberfest Zu einem Oktoberfest ganz besonderer Art trafen sich Lehrer mit Eltern in der Martinschule. Bei Getränken, Kaltem Buffet und heißer Musik der “Fellows” verging der Abend wie im Flug. |
| 1979 | Tag des Kindes Ein Schulfest mit besonderer Note wurde am 29.8., am Tag des Kindes, gefeiert. Kuchenschlachten, Platten hören, Filme und Dias anschauen, Fußball spielen, ein Zoobesuch sowie Wanderungen bereiteten den Kindern viel Freude. |
| 1980 | Schulzeitung Ein langgehegter Wunsch ging in Erfüllung, es erschien die erste Ausgabe unserer Schulzeitung: 24 Seinten im DIN A4 Format.Schulbezirk Der Rat der Stadt Ratingen entsprach dem vielfältig geäußerten Wunsch der Eltern und öffnete die Schulgrenzen der Martinschule. So wurde die Martinschule auch Konfessionsschule für Ratingen-West. |
| 1982 | Neues Lernmittelfreiheitsgesetz Zum Schuljahr 1982/83 trat ein neues Lernmittelfreiheitsgesetz in Kraft, das für unsere Schule besagte, daß die Stadt Ratingen als Schulträger die Kosten aller Schulbücher in Zukunft übernimmt. Für die Eltern betrug der Anteil an den Kosten ein Drittel des Durchschnittsbetrages, als 12,70 DM.Kreatives Wochenende Schüler, Lehrer und Eltern trafen sich an einem Wochenende im Oktober, um gemeinsam zu basteln, zu turnen, zu singen und zu musizieren. Etliche Drachen wurden hergestellt, die am nächsten Tag ihre Flugtauglichkeit unter Beweis stellen sollten. |
| 1983 | Umweltschutzpreis Am 9.11. erhielt die Martinschule aus der Hand von Bürgermeister Dietrich den diesjährigen Umweltschutzpreis. Er wurde verliehen, weil die Martinschule in vorbildlicher Weise jedes Frühjahr eine Waldsäuberungsaktion durchgeführt hatte. |
| 1984 | 110 Jahre Martinschule Mit einer Maiandacht in der St. Marien Kirche zu Tiefenbroich begannen die Feiern zur 110-Jahr-Feier der Schule. Am nächsten Tag begann um 12 Uhr die offizielle Feier im Pfarrsaal, zu der viele Gäste geladen waren. Ab 13.30 Uhr schloß sich auf dem Schulhof ein fröhliches Schulfest an, das gegen 18 Uhr endete. |
| 1986 | Neue Richtlinien Vom Kultusminister wurden neue Richtlinien und Lehrpläne herausgegeben, die für die Grunschulen verpflichtend sind. |
| 1989 | Förderverein Die Martinschule erhielt endlich einen Förderverein. Er will alles tun, um die Martinschule auf “dem besten Stand” zu halten. |
| 1990 | Tätige Nächstenliebe Fünf große Pakete mit Kaffee, Tee und Süßigkeiten wurden gesammelt und an das Heim für alte und behinderte Menschen in Polen geschickt, das die Martinschule seit vielen Jahren betreut. Aus dem Erlös des “Martinsbasares” konnten 1.000,– DM an die Patenschule in San Salvador, Bahia, in Brasilien überwiesen werden. |
| 1991 | Fußballmeisterschaft Jungen der 3. und 4. Schuljahre errangen bei den Ratinger Fußballmeisterschaften einen ehrenvollen 2. Platz. |
| 1993 | Musikalische Erfolge Die 3. Klassen nahmen erfolgreich am Ratinger Grundschulkonzert teil.Sportliche Erfolge Am 30.6. fand zum ersten Mal in Ratingen ein Sepp-Herberger-Tag statt. Alle Grundschüler hatten, trotz großer Hitze, viel Spaß an den vielfältigen Sport- und Wettspielen im Stadion von Ratingen-West. |
| 1995 | Polizeiliche Aufklärung Die Kreispolizei Mettmann startete die Aktion “Hauen, Klauen – und was sagst Du dazu?” mit allen Grundschulen im Kreis Mettmann. Dabei erhielt die Übermittag-Betreuung einen Preis in Höhe von 100 DM.Stadtführung Die Klasse 4 gewann mit Malbeiträgen zum Thema “Ratingen – unsere Stadt im Mittelalter” eine Stadtführung.Pensionierung Im Oktober wurde nach fast 25jähriger Tätigkeit an der Martinschule Rektorin Monika Brambring verabschiedet. |
| 1996 | Amtsantritt Im April 1996 wird Frau Henny Wosnek-Lindemann neue Rektorin. |
| 1997 | Spielplatz Die Klasse 4 beteiligte sich an der Gestaltung des Spielplatzes an der Gerhard-Hauptmann-Straße. |
| 1998 | Märchenspiel Die Klasse 3a entwarf ein Gesellschaftsspiel zum Thema “Märchen”. Als Preis für das Brettspiel mit Ereigniskarten zu verschiedenen Märchen gewannen die Mädchen und Jungen im April 1998 einen Vormittag mit einer Märchenerzählerin.Kinder für Kenza Das fünfjährige Mädchen aus Marokko wurde im Oktober in Ratingen an der Hüfte operiert. Als Spende für die Behandlung überbrachten Schüler der Martinschule zu seinem Geburtstag einen Betrag von 500 DM. Das Geld hatten Eltern und Kinder beim Martinsbasar des Vorjahres erwirtschaftet. |
|
Hier bricht die Chronik der Festschrift zum 125. Jubiläum logischerweise ab. Aber auch die restlichen 5 Jahre werden sich noch füllen lassen… |
|
| 2003 | Neue Schulleitung Frau Martini übernimmt die Schulleitung |
| 2004 | Schulhomepage Im Januar 2004 geht die Hompage der Martinschule unter www.pms-ratingen.de online. |
| 2007 | Schulverbund Im August wird der Schulverbung mit der Gerhard-Tersteegen-Schule gegründet und der offene Ganztag eingerichtet. |
| 2008 | Erstes gemeinsames Schulfest Mit dem Thema “Europameisterschaft” findet im Juni das erste gemeinsame Schulfest auf dem Gelände der GTS statt.Neue Schulleitung Frau Selonke übernimmt im August die kommisarische Leitung des Schulverbundes. |
| Mai 2008 | Gemeinsamer Name Paul-Maar-Schule Der Schulverbund Gerhard-Tersteegen-Schule und Martinschule erhält den gemeinsamen Namen “Paul-Maar-Schule” nach dem Kinderbuchautoren, der auch das Sams erfunden hat. |



